Kaltend-Vergütungsanlage CES 400

Die Kaltend-Vergütungsanlage wird benötigt, um die Oberfläche der Glasflasche durch das Aufbringen eines entsprechenden Mediums gegen Kratzer zu schützen, die bei Transport und Abfüllung sonst auftreten könnten. Installiert wird die Anlage auf dem Auslauftisch des Ofens in Temperaturbereich der Artikel zwischen 80 und 120°C (abhängig vom Vergütungsmaterial).

Gebaut ist die Anlage aus einer Kombination aus Edelstahl und Aluminium um Korrosion und somit Partikel zu verhindern. Der Bereich oberhalb der Flaschen ist zusätzlich nochmals abgeschirmt. Um die exakte Position der Vergütungstemperatur zu treffen, ist die Anlage auf einem Schienensystem mit einer Länge von 2,25m verfahrbar.

Die Querbewegung über das Ofenband hinweg erfolgt durch ein wartungsfreies, umrichterbetriebenes, Linearsystem mit Zahnriemen. Die Motor/Getriebeeinheit ist auf der Bedienseite direkt neben dem Schaltschrank montiert.

Die einfache Einstellung zur Kompensation des Versatzes des Ofenbandes wird je Produktion einmalig manuell eingestellt. Einstellhinweise und Informationen erhält der Bediener von der SPS und dem Bedien Touch Panel.

Die Sprühdüse verfügt über ein pneumatisches System zur Anhebung, um die Artikel grundlegend unterhalb der Mündung zu vergüten. Es wird automatisch im Falle von unsauber stehenden Reihen angehoben, um die Artikel nicht umzuwerfen.

Die Sprühdüse kann auf der gegenüberliegenden Seite manuell gestoppt werden, um hier die Einstellung des Sprühkegels vorzunehmen. Das Vergüten der Artikel mit einer feinen Zerstäubung erfolgt während der Querfahrt, auf dem Rückweg wird nicht besprüht.

Zusätzlich ist ein Durchflussmesser installiert, um sicherzustellen, dass Vergütungsmaterial fließt und somit eine optimale Vergütung stattfindet.

Die pneumatischen Komponenten, inklusive der Wartungseinheit, sind an der Seite des Schaltschrankes angeordnet.

Alle mechanischen und elektrischen Komponenten sind direkt an der Vergütungsanlage montiert und werden vor dem Versand ausgiebig getestet. Bei Montage ist keine weitere Verdrahtung oder Verrohrung notwendig, außer dem Anschluss des Stroms, der Druckluft und des Vergütungsmittels.

Die SPS basierende Steuerung erlaubt den Betrieb und die Überwachung der Anlage. Die Einstellung und Visualisierung der Betriebszustände erfolgt über das Bedienpanel am Schaltschrank. Zusätzlich hat die Anlage einen optischen Alarm.

Ausstattung:

  • Umrichter betriebener Linearantrieb mit Zahnriemen
  • Geschwindigkeitseinstellung für die Querfahrt (Sprühvorgang)
  • Einstellung Länge des Sprühweges
  • Betriebsartenwahlschalter für Dauer – und Lichtschrankenbetrieb
  • Anhalteschalter der Sprühdüse für Justage des Sprühkegels
  • Durchflussüberwachung
  • Detaillierte Fehlermeldungen
  • Schienensystem zur Positionierung (Temperatur)

Option:

  • Automatisches Dosiersystem